Rebsorte: Chardonnay
Herkunft: Chablis, Frankreich
Jahrgang: 2024
Geschmack: Weiß, trocken
Flascheninhalt: 0,75l
Chablis gehört für mich zu den Regionen, bei denen Chardonnay eine ganz eigene Sprache spricht. Wenig Schnickschnack, dafür Frische, Kalk und eine richtig schöne Klarheit.
Dieser hier kommt von Grégory Viennois und ist noch ein ziemlich junges Projekt. Erst 2022 gab es den ersten Chablis des Weinguts. Ein Teil der Reben steht in Chiché, nicht weit vom Premier Cru Vaucoupin. Besonders spannend: Während 2024 viele Weinberge in Chablis stark unter Frost und Hagel gelitten haben, kam Chiché vergleichsweise gut durch das Jahr.
Etwa die Hälfte wird im gebrauchten großen Holz ausgebaut, der Rest im Edelstahl. Für mich eine ziemlich schöne Kombination, weil der Wein dadurch etwas mehr Substanz bekommt, ohne seinen typischen Chablis-Charakter zu verlieren.
Zitrus, Mirabelle und reife gelbe Frucht, dazu viel kalkige, fast salzige Mineralität. Der Wein ist straff und frisch, hat aber gleichzeitig überraschend viel Substanz. Kein üppiger Chardonnay, sondern eher geradlinig, präzise und mit ordentlich Zug.
Nicht zu kalt, etwa bei 10 °C, und unbedingt aus einem größeren Weißweinglas. Ich würde ihm nach dem Öffnen auch ein bisschen Zeit geben. Gerade wenn ihr Chablis bisher hauptsächlich als leichten, sehr schlanken Chardonnay kennt, ist das ein schöner Wein, um zu sehen, wie viel Tiefe schon ein Village haben kann.
Austern wären natürlich der Klassiker. Ich finde ihn aber genauso spannend zu gebratenem Fisch, Jakobsmuscheln oder einem schönen Stück Kabeljau. Auch zu Ziegenkäse oder einem nicht zu schweren Risotto würde ich ihn gerne trinken.
Rebsorte: Chardonnay
Herkunft: Chablis, Frankreich
Jahrgang: 2024
Geschmack: Weiß, trocken
Flascheninhalt: 0,75l
Chablis gehört für mich zu den Regionen, bei denen Chardonnay eine ganz eigene Sprache spricht. Wenig Schnickschnack, dafür Frische, Kalk und eine richtig schöne Klarheit.
Dieser hier kommt von Grégory Viennois und ist noch ein ziemlich junges Projekt. Erst 2022 gab es den ersten Chablis des Weinguts. Ein Teil der Reben steht in Chiché, nicht weit vom Premier Cru Vaucoupin. Besonders spannend: Während 2024 viele Weinberge in Chablis stark unter Frost und Hagel gelitten haben, kam Chiché vergleichsweise gut durch das Jahr.
Etwa die Hälfte wird im gebrauchten großen Holz ausgebaut, der Rest im Edelstahl. Für mich eine ziemlich schöne Kombination, weil der Wein dadurch etwas mehr Substanz bekommt, ohne seinen typischen Chablis-Charakter zu verlieren.
Zitrus, Mirabelle und reife gelbe Frucht, dazu viel kalkige, fast salzige Mineralität. Der Wein ist straff und frisch, hat aber gleichzeitig überraschend viel Substanz. Kein üppiger Chardonnay, sondern eher geradlinig, präzise und mit ordentlich Zug.
Nicht zu kalt, etwa bei 10 °C, und unbedingt aus einem größeren Weißweinglas. Ich würde ihm nach dem Öffnen auch ein bisschen Zeit geben. Gerade wenn ihr Chablis bisher hauptsächlich als leichten, sehr schlanken Chardonnay kennt, ist das ein schöner Wein, um zu sehen, wie viel Tiefe schon ein Village haben kann.
Austern wären natürlich der Klassiker. Ich finde ihn aber genauso spannend zu gebratenem Fisch, Jakobsmuscheln oder einem schönen Stück Kabeljau. Auch zu Ziegenkäse oder einem nicht zu schweren Risotto würde ich ihn gerne trinken.